Navigation und Service

Protokoll Inland der Bundesregierung Artikel 30.08.2013 All­ge­mei­ne Grund­sät­ze

Grundsätzlich kommt eine Verwendung von Amtsbezeichnungen, Titeln, Prädikaten usw. nur insoweit in Betracht, als sie dem Empfänger bzw. Gesprächspartner zustehen, üblich sind und von unserer staatlichen Ordnung anerkannt werden.

Ehegatten haben nur auf die jeweils selbst erworbenen Bezeichnungen Anspruch.

Regelmäßig sind die Anredeformen "Frau" bzw. "Herr" anzuwenden, auch dann, wenn dem Namen eine Amts- oder Funktionsbezeichnung oder ein Titel vorangesetzt wird. Die Anredeform "Fräulein" ist grundsätzlich nur auf ausdrücklichen Wunsch zu verwenden.

Die Anrede "gnädige Frau" ist keine Bezeichnung des dienstlichen, sondern des gesellschaftlichen Verkehrs. Es ist eine Sache des Einzelnen, ob er von dieser besonderen Höflichkeitsform Gebrauch machen will.

Bei weiblichen Personen ist die Amts-, Funktions- oder Berufsbezeichnung oder der Titel grundsätzlich in der weiblichen Form zu verwenden. Es heißt also z. B. "Frau Präsidentin", "Frau Regierungsrätin" usw.

Bei der Nutzung elektronischer Post gelten grundsätzlich die gleichen Empfehlungen. Je nach Adressat und Anlass empfiehlt sich allerdings eine Prüfung, ob anstelle einer E-Mail ein persönlich unterschriebener Brief vorgezogen werden sollte.

Im Schriftverkehr mit dem Ausland und bei Gesprächen im Ausland sind die Vorschriften des jeweiligen Landes zu beachten; dies gilt insbesondere bei Mitgliedern ausländischer Adelsfamilien.

Schwerpunktthemen

Mediathek

Icon: Kamera

Hier gelangen Sie zur Mediathek

Zur Mediathek

Beflaggung

Hier finden Sie die aktuelle Beflaggungsanordnung

Zur Anordnung