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Protokoll Inland der Bundesregierung Artikel 31.07.2017 An­re­den

Für die Gestaltung der schriftlichen und mündlichen Anrede lassen sich keine festen Regeln aufstellen.

Mit abnehmendem Grad des offiziellen Charakters eines Schreibens bzw. Gesprächs kann auf Amts- und Berufsbezeichnungen, Titel, akademische Grade und Prädikate zugunsten der Anredeform "Frau" bzw. "Herr" verzichtet werden. Bei den Mustern wurde insbesondere der Charakter von offiziellen Anlässen zugrunde gelegt.

Aus Höflichkeitsgründen können besondere Anredeformen angebracht sein, z. B. die Verwendung einer reinen Funktionsbezeichnung, wie "Frau Vorsitzende". Für die Anwendung der Höflichkeitsform lassen sich keine generellen Regeln aufstellen; maßgebend sind die Umstände des Einzelfalles.

Die schriftliche Anrede beginnt in der Regel mit einer Höflichkeitsformel ("Sehr geehrte/r").

Das Amt ist in der schriftlichen und mündlichen Anrede nicht näher zu spezifizieren; der Bundesminister des Innern wird z.B. als "Herr Bundesminister / Herr Minister" angeredet.

In der mündlichen (ggf. auch in der schriftlichen) Anrede wird bei langen Amtsbezeichnungen, Titeln usw. gern einer Kurzform Vorzug vor deren vollem Wortlaut gegeben; beispielsweise ist die Anrede "Herr Präsident" für den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, die Anrede "Frau Abgeordnete" für ein weibliches Mitglied des Deutschen Bundestages üblich.

Bei mehreren Amts-/ Funktionsträgern einer Gruppe kann auf die mündliche und schriftliche Anrede "Herren" / "Frauen" verzichtet werden: z. B. "Sehr geehrte Staatssekretärinnen und Staatssekretäre". Im Bereich der Bundeswehr werden die unterschiedlichen Generals- bzw. Admiralsdienstgrade nur mit "Herr General" bzw. "Herr Admiral" angeredet, nicht mit "Herr Brigadegeneral" oder "Herr Konteradmiral".

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