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Protokoll Inland der Bundesregierung Artikel 15.11.2009 Ge­den­ken zum Volks­trau­er­tag 2009

Am Sonntag, dem 15. November 2009, gedachten die Repräsentanten der Verfassungsorgane des Bundes, die Repräsentanten des Landes Berlin und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. (VDK) sowie der Generalinspekteur der Bundeswehr der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in der Zentralen Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland in Berlin. 

Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Gerda Hasselfeldt (in Vertretung des Präsidenten des Deutschen Bundestages), der Präsident des Bundesrates Jens Böhrnsen, der Bundesminister der Verteidigung Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg (in Vertretung der Bundeskanzlerin) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Prof. Dr. Dres. h. c. Hans-Jürgen Papier legten Kränze in der Neuen Wache nieder.

Blick in die Neue WacheBild vergrößernBlick in die Neue Wache Quelle: BMI/Hans-Joachim M. Rickel

Die Bürgermeisterin und Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer (in Vertretung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin), das Präsidiumsmitglied des Abgeordnetenhauses Martina Michels (in Vertretung des Präsidenten des Abgeordnetenhauses von Berlin), der Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan und der Präsident des VDK Reinhard Führer waren ebenfalls an der Kranzniederlegung beteiligt. 

Als Kranzträger fungierten Schülerinnen und Schüler der Rudolf Steiner Schule Berlin, Anwärterinnen und Anwärter des Polizeivollzugsdienstes der Bundespolizei sowie Soldaten des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung. 

Der Volkstrauertag hat eine lange und bewegte Vergangenheit. Seit 1924 veranstaltet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. jährlich die zentrale Gedenkfeier. Ziel des Volkstrauertages war zunächst die Wahrung und Pflege des Gedenkens an die Millionen von Kriegstoten des Ersten Weltkrieges. Die vorübergehende Ablösung durch den "Heldengedenktag" in den Jahren 1934 bis 1945, der jährlich im März stattfand, vermochte an der ursprünglichen Sinngebung des Volkstrauertages nur wenig zu ändern. Anfang der 50er Jahre wurde er in der damaligen Bundesrepublik erneut eingeführt. Er wird seitdem als besonderer Gedenktag für die Opfer beider Weltkriege und der Gewaltherrschaft alljährlich wieder im November (2. Sonntag vor dem 1. Advent) begangen. Der VDK als Träger zahlreicher Veranstaltungen wird hierbei von Bund und Ländern unterstützt.

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