Navigation und Service

Protokoll Inland der Bundesregierung Artikel 20.07.2009 65. Jah­res­tag des 20. Ju­li 1944

Am 65. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler hat die Bundesregierung der Männer und Frauen des Widerstandes gedacht.

Die Gedenkfeiern fanden im Bendlerblock und in der Gedenkstätte Plötzensee statt. 

Im Ehrenhof des Bendlerblocks erinnerte Dieter Thomas von der Stiftung 20. Juli 1944 an alle Frauen und Männer, die dem nationalsozialistischen Regime Widerstand geleistet haben.  Anschließend legte Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung für die Bundeskanzlerin im Bendlerhof einen Kranz nieder. 

Ansprache durch Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bundesminister für Wirtschaft und TechnologieBild vergrößernBundesminister Freiherr zu Guttenberg während seiner Rede Quelle: BMI

Am Nachmittag fand in der Gedenkstätte Plötzensee eine Feierstunde mit Kranzniederlegungen statt. Die Gedenkansprache hielt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg. In seiner Rede würdigte der Minister die Angehörigen des Widerstands gegen den Nationalsozialismus.  

Am 20. Juli werden bundesweit die obersten Bundesbehörden und ihre Geschäftsbereiche sowie die Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht von Bundesbehörden unterstehen, beflaggt. 

Hintergrund

Am 20. Juli 1944 versuchten Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitstreiter, Hitler durch eine Bombe zu töten und die nationalsozialistische Gewaltherrschaft zu beenden. Der Diktator überlebte das Attentat leicht verletzt, die Widerstandskämpfer wurden hingerichtet. Die Bundesregierung gedenkt der Widerstandsbewegung des 20. Juli 1944 alljährlich im Ehrenhof des Bendlerblocks und in der Gedenkstätte Plötzensee in Berlin.

Im Bendlerblock befand sich 1944 der Sitz des Oberkommandos des Heeres. Hier wurden Stauffenberg und drei weitere Widerstandskämpfer nach dem Attentatsversuch erschossen. Heute erinnert hier die Gedenkstätte Deutscher Widerstand an die vielfältigen Motive, Methoden und Ziele des Widerstands gegen Hitler. Das Bundesministerium der Verteidigung nutzt das Gebäude seit 1993 als zweiten Dienstsitz. 

In Plötzensee befanden sich von 1933 bis 1945 ein Strafgefängnis und eine Hinrichtungsstätte. Mehr als 2.800 Menschen, darunter viele Gegner des Nationalsozialismus, wurden hier getötet. 

Schwerpunktthemen

Mediathek

Icon: Kamera

Hier gelangen Sie zur Mediathek

Zur Mediathek

Beflaggung

Hier finden Sie die aktuelle Beflaggungsanordnung

Zur Anordnung